Bei manchen Strafen ist Freiheitsentzug wohl unumgänglich. Eine Alternative dafür wäre eine Form von Wiedergutmachung an der Gesellschaft, wie Hilfe für alte Menschen, gerade in so einer Epidemie wie Corona.

Reso-Klaus

Eine bessere Art der Bestrafung von z.B. Kleinkriminellen sehe ich darin, diese in Boot-Camps unterzubringen. Da solche Camps durch militärischen Drill und schwere körperliche Ertüchtigung tatsächlich abschreckend sein können. Genauso das Prinzip eines „humanen Arbeitslagers“. Mit dem reinen Freiheitsentzug in Sächsischen Justizvollzugsanstalten erreicht man hingegen gar nichts. Da in solchen keinerlei Zwang herrscht und alles auf freiwilliger Basis ist, nimmt dies eher den Charakter eines „abgeschirmten Schullandheimes“ an und ist nicht wirklich abschreckend. Selbst das Einführen einer Arbeitspflicht wie in den Justizvollzugsanstalten z.B. in Bayern könnte eine gewisse Abschreckung bewirken. Bei Schwerstkriminellen dagegen ist die sinnvollste und effektivste Methode natürlich die Bestrafung durch langjährigen Freiheitsentzug, welcher meiner Meinung nach alternativlos ist.

Blech-Bastel-Biber

Bei manchen Strafen ist eine Haftstrafe wohl unumgänglich, aber bei Nichtigkeitsdelikten wie Käse stehlen, weil Hunger oder dergleichen, reicht da nicht so eine Art Hausarrest mit Fußfessel oder eben mehr therapeutische Ansätze wie in Zeithain. Am Ende sitzen echt viele Kleinkriminelle wegen Drogen und werden einfach nicht behandelt, auch Resozialisierung findet kaum statt und was soll man machen, wenn man ohne ein paar Pfennige entlassen wird und ohne Wohnsitz und das sind keine Einzelfälle.

Die meisten sind binnen kurzer Zeit wieder zurück – ein Teufelskreis. Denkt mal drüber nach liebe Leute, macht der Wegsperrvollzug Sinn?

Nitram