Tja, was macht es mit mir, ich fühle mich nutzlos, ohnmächtig aber auch leise. Alles ist abgestimmt und genau durchgeplant, wenn ich einen Antrag auf etwas stelle, weiß ich nie, ob er bewilligt oder abgelehnt wird. Es gibt Tage, da nehme ich dies einfach so hin. Doch manchmal komm ich echt an meine Grenzen. Ich bin eben auch ein sehr spontaner Mensch und dies nicht mehr sein zu können, ist mies. Ich möchte gern selbst entscheiden, wann ich etwas tun möchte, doch dies ist kein Leben für mich. Manchmal fühle ich mich wie ein kleines Kind, was gesagt bekommt: „Du machst jetzt das und das, aber das darfst du nicht.“ Es ist sehr beklemmend, nicht selbst entscheiden zu dürfen.

A-Team 9

Könnt Ihr über euch selbst bestimmen, mal als Gegenfrage geantwortet.

Nitram

Ich empfinde nicht, dass ich hier nicht selbstbestimmt bin. Natürlich bin ich eingeschränkt in meinem Handeln und meiner Bewegungsfreiheit. Aber ich habe an der Torwache nicht meine Rechte abgegeben. Ich bin trotz allem ein Mensch und möcht auch so behandelt werden. Und wenn mir etwas nicht passt, darf und werde ich das sagen!

A-Team 7

Es ist ein Lernen über einhalten von Regeln, aber die Selbstbestimmung bleibt teilweise erhalten, da man sich seinen Tagesablauf selbst Strukturieren muss.

Reso-Klaus

Zu Beginn meiner Inhaftierung war es ein sehr „beklemmendes“ Gefühl. Aber der Mensch gewöhnt sich ja an alles.

A-Team 8

Es mag anfangs ungewohnt sein teilweise nicht mehr sein eigener Herr zu sein, allerdings gewöhnt man sich recht schnell daran und es kann auch in manchen Situationen Vorteile haben nicht selbst Entscheider zu sein.  

Blech-Bastel-Biber