Hauptsächlich habe ich bei diesem Projekt mitgemacht um der Außenwelt mal einen Einblick in den Alltag eines Häftlings zu ermöglichen. Ich denke auch, dass man mit so manchem „Mythen“ rund ums Gefängnis aufräumen konnte und hoffe, dass die Menschen einen klareren Blick zu dem Thema Gefängnis bekommen haben.  

Blech-Bastel-Biber

Ich bin da eher so reingerutscht – als Nachrücker, aber weil ich das Thema interessant finde und ich mich gern mit anderen austauschen möchte, um den Knast bzw. das Leben im Knast für die Außenwelt etwas zu erhellen habe ich gesagt: „Gerne, ich mach mit“. Was ich damit zu erreichen versuche weiß ich nicht genau. Ich hoffe aber, dass dadurch ein Bild in der Öffentlichkeit entsteht oder die Neugier geweckt wird oder Diskussionen, dass wir – die Gefangenen – auch Teil der Gesellschaft sind und nach der Haft auch wieder „im besten Fall voll resozialisiert“ am gesellschaftlichen Leben teilnehmen werden. Dafür sollte das Interesse geweckt werden was dafür getan wird, um einem Menschen dabei zu helfen den Prozess der Resozialisierung zu durchlaufen, von Beginn der Haft bis zur Entlassung, denn da gibt es meines Erachtens noch viele Unstimmigkeiten, wo die Gesellschaft sich kritisch mit den Methoden, welche hier benutzt werden, auseinandersetzen sollte und sich anschließend zu fragen, ob diese reichen, um einen Menschen auf das Danach vorzubereiten.

Mütze